All Around The World

Geschrieben von am 20. Juni 2018

In unserer Reihe „All Around The World“ stellen Antenne-Mitarbeiter Ihre ganz persönlichen Traumziele vor. Den Auftakt macht Antenne-Geschäftsführer René Porwoll…

It never rains in Southern California…

…man it pours! Und Albert Hammond hat recht! Wenn es in Südkalifornien einmal regnet, dann richtig. Aber – und das ist das Entscheidende: Es regnet verdammt selten! Heiße Sommer, milde Winter – und eine großartige Mischung toller Menschen, einer großen, weiten Landschaft und das Gefühl von Freiheit sind es, die mich gepackt haben und seit meinem ersten Besuch nicht mehr los lassen. An manchen Regentagen, besonders im Herbst und Winter, genügen mir oft schon die ersten Töne von Roy Orbison’s „California Blue“, um mich zumindest im Inneren wieder dort hin zu versetzen. Dann liegen Los Angeles, Vanice Beach, Dana Point, Catalina Island und San Diego gleich um die gedankliche Ecke und eben keine 12 bis 14 Flugstunden entfernt.

San diego Skyline

Die Skyline von San Diego – „America’s Finest City“

Wer den Süden Kaliforniens erleben will, hat zu Beginn seiner Reise zwei Möglichkeiten. Entweder man nimmt einen Direktflug von Frankfurt/Main nach L.A. oder (weil etwas günstiger) einen Flug mit Zwischenstopp in Atlanta/Georgia und von dort weiter nach San Diego. Ich empfehle den Zwischenstopp, denn vor seinem Weiterflug hat man dann schon die Einreiseprozedur in die USA hinter sich gebracht. Daher macht es Sinn, nach der Atlantiküberquerung erst mal eine Flugpause einzulegen. Schließlich will man nach 14 Stunden an Bord eines Flugzeugs nicht erst noch gut eine Stunde in der Kontrollschlange verbringen. Nach etwa 4 Stunden Aufenthalt geht es dann – von dem Moment an als „Inländer“ abgefertigt – weiter nach San Diego. Dort landet man in der Regel gegen 18:30 Uhr Ortszeit und kann gleich mal einen der unbeschreiblichen Sonnenuntergänge an der Pazifikküste genießen.

Während die erste kalifornische Nacht hereinbricht und man im Hotel eingecheckt hat, kann die Entdeckungsreise durch die zweitgrößte Stadt Kaliforniens beginnen. Hier empfiehlt sich ein Abstecher ins Gaslamp Quarter, dem historischen Zentrum der Stadt. Hier spielt sich das Nachtleben in zahlreichen Bars, Restaurants und Nachtclubs ab. Außerdem ist hier auch das San Diego Convention Center zu finden, wo unter anderem die jährliche ComiCon stattfindet und auch diverse Star Trek Conventions über die Bühne gehen.

„America’s Finest City“, so nennen die Menschen in San Diego ihre Stadt, trägt den Namen übrigens völlig zurecht. Dass im Stadtgebiet gut eine Million Menschen leben, merkt man nicht. Und das macht den besonderen Charme der Stadt aus, die noch viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Den weltberühmten Zoo etwa und natürlich Sea World. Und wer will, kann auch gerne einen Abstecher nach Mexiko machen. Gleich hinter San Diego verläuft die amerikanisch-mexikanische Grenze, hinter der Tijuana liegt. Wer den Highway 805 Richtung Grenze nimmt, dem fällt kurz nach Chula Vista schon die übergroße mexikanische Nationalflagge auf, die auf der gegenüberliegenden Seite stolz im Wind weht. Allerdings sollte man aus Sicherheitsgründen nur in einer größeren Gruppe nach Mexiko einreisen und dort auch zusammenbleiben. Kriminalität in all ihren Facetten hat in Tijuana leider Hochkonjunktur…

Was mich an Kalifornien so fasziniert…

…sind vor allem die Menschen dort. Sie unterscheiden sich vom großen Rest der US-Amerikaner erheblich. Vor allem, wer einmal den direkten Vergleich zwischen New York, also der Ostküste, und der Golden Coast im Westen zieht. Es mag an der Sonne liegen, die Südkalifornien so sehr verwöhnt. Und es mag an dem vielfältigen Nationengemisch liegen, dass gerade hier so ausgeprägt ist. Viele Hispanics leben hier, auch viele Ex-Hawaiianer haben sich dort niedergelassen. Spanisch und Englisch hört man überall. Und diese Menschen sind sehr gastfreundlich.

Ein weiterer Punkt ist das unglaubliche Gefühl von Weite und Freiheit, die einen geradezu überkommt, sobald man ein Stück außerhalb von San Diego auf dem Highway unterwegs ist. Egal wohin das Auge blickt, ob links oder rechts, überall sieht man ein schier unendlich großes Land. Ich weiss noch genau, was ich beim ersten Mal dort dachte: So müssen sich die ersten Siedler gefühlt haben, als sie die Westküste erreicht haben! Gerade wir Europäer, die im Vergleich zu Kaliforniern wahrlich wie in einer Sardinenbüchse zusammengepresst miteinander leben, empfinden dieses Freiheitsgefühl in besonderer Art und Weise.

Unbedingt empfehlenswert…

…ist es, ein Auto zu mieten und dann den Highway Number One die Küste hoch in Richtung Los Angeles zu fahren. Dieses Erlebnis muss man einmal gemacht haben. Am besten in einem Cabrio, das Top offen und dazu den typischen Westcoast-Sound im Radio. Ich garantiere: Jeder wird danach den „Song „Ventura Highway“ von „America“ mit anderen Ohren hören! Und während ich diese Zeilen tippe, kommt mir wieder Roy Orbison in den Sinn:

„One sunny day I’ll get back again. Somehow, someway but I don’t know when, California blue“…

 


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